Schröpfen

Beim Schröpfen wird – in der Regel nach vorherigem Einölen der Haut – ein sogenanntes Schröpfglas auf  Trigger- oder Akupressurpunkte oder -meridiane aufgesetzt und mit einer Vakuumpumpe (oder durch Hitze) ein Unterdruck erzeugt. Die Haut mit Unterhaut und Bindegewebe wird in das Gefäß hineingesaugt. Es entsteht eine mehr oder weniger starke Rötung (Hämatom), die in der Regel ein bis drei Tage bestehen bleibt. Die Schröpfgläser können auf dem Areal 10 bis 15 Minuten verbleiben und/oder es findet eine sogenannte Schröpfmassage statt, bei der die Schröpfgläser auf der eingeölten Haut mit massierenden Bewegungen verschoben werden. Verspannungen und „Verklebungen“ der Unterhaut können sich lösen und lokale Schmerzen vergehen.

Durch den  erzeugten Unterdruck verbessern sich die Durchblutung und lokale Stoffwechselaktivität, es findet ein Einstrom von Lymphe in die Kapillaren statt, das vegetative Nervensystem und die Immunaktivität werden angeregt und es kommt anschließend zu besserer Sauerstoffversorgung des Gewebes.

Schröpfen hat eine Jahrtausende alte Tradition nahezu weltweit. Es ist Teil sowohl der traditionellen europäischen als auch der chinesischen und indischen Medizin und wird bei verschiedensten Beschwerden eingesetzt. Denn Schröpfen wirkt nicht nur an der Hautoberfläche sondern bis in die Organstruktur hinein und hat sich als sehr hilfreich erwiesen z. B. bei

asthmatischen Beschwerden, Bronchitis, Blutddruckabweichungen, depressiver Verstimmung, entzündlichen Prozessen, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Muskelverspannungen,  Nervenschmerzen, hormonellem Ungleichgewicht

 

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